Beteiligung ist ausdrücklich erwünscht

Ende Oktober trafen sich Vertreter städtischer Ämter, der bauverein AG, der HEAG mobilo und der Gemeinwesenarbeit in der Quartierswerkstatt, um wichtige Aspekte für ein integriertes Handlungskonzept (IHK) zu sammeln. Ziel ist es, eine Gesamtstrategie für die Entwicklung des Stadtteils unter Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner zu erarbeiten. Ab 2018 sind diese eingeladen, sich einzubringen.

Eröffnet wurde der Tag von Sozialdezernentin Barbara Akdeniz, die gleich zu Beginn die Bedeutung des Quartiersmanagements in dem neu zu entstehenden Stadtteil hervorhob: „Lincoln wird facettenreich und inklusiv. Unser Ziel ist es mit Hilfe des Quartiermanagements und unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner zukunftsorientierte Strukturen zu entwickeln, die es den Bewohnern ermöglichen, sich aktiv einzubringen.“

Ziel des Arbeitskreises ist es, ein integriertes Handlungskonzept für die Siedlung zu erarbeiten. Dieses beinhaltet auch Beteiligungsstrukturen, die in den nächsten Jahren aufgebaut werden sollen. Städtebauliche und soziale Ziele, die in bisherigen Beteiligungsprozessen formuliert wurden, fließen ebenfalls in das IHK ein. Das Konzept ist auf ca. zehn Jahre angelegt, enthält Maßnahmen und Ziele und soll kontinuierlich überarbeitet werden. Ein erster Entwurf wird für Ende 2018 erwartet.

Im ersten Quartal 2018 sollen dann die Bewohnerinnen und Bewohner und andere interessierte Akteure eingeladen werden, sich in das Konzept einzubringen und aus ihrer Sicht wichtige Handlungsfelder zu identifizieren.

Was ist ein integriertes Handlungskonzept?

Ein integriertes Handlungskonzept ist ein auf mehrere Jahre angesetztes strategisches Entwicklungskonzept für einen Stadtbereich. Es benennt sowohl eine Gesamtstrategie als auch Umsetzungsziele. Diese Strategie kann dabei mehrere Handlungsfelder umfassen und enthält auch umzusetzende Maßnahmen.