Studentisches Leben im Norden

Ende 2014, nur wenige Monate nach der Übernahme der Siedlung, zogen bereits die ersten Bewohner in der Noackstraße ein. Hier wurden, verteilt auf drei Gebäude, 216 studentische Wohnplätze errichtet. Die Fassaden wurden von dem Darmstädter Künstler Elmar Compes gestaltet.

Lincoln, Einstein oder bauverein – das ist in der Noackstraße die Frage. Denn wer einen der Bewohner der drei Studentenhäuser besuchen will, braucht sich mit der Suche nach der richtigen Hausnummer nicht lange aufzuhalten. Stattdessen reicht es, zu wissen, ob der Gesuchte im Lincoln-, Einstein- oder bauverein-Gebäude wohnt. Schließlich ziert jedes der drei Häuserfassaden ein riesiges, schon aus der Ferne gut erkennbares Bild: die Konterfeis von Abraham Lincoln, dem Namensgeber der Siedlung, von Physik-Genie Albert Einstein und das bauverein-Logo. Gestaltet wurden die Kunstwerke vom Darmstädter Sprayer Elmar Compes im Auftrag der bauverein AG.

Die Bilder zieren drei Bestandsgebäude im Norden der Siedlung. Sie wurden von der bauverein AG im Herbst 2014 modernisiert und in Studenten-­WGs umgewandelt. Aus 54 Wohnungen wurden 72 Wohngemeinschaften mit 216 studentischen Wohnplätzen. Jede der 3er und 4er WGs verfügt über eine Gemeinschaftsküche mit Küchenzeile und Einbauherd sowie ein bis zwei Bäder. Für die jungen Bewohner besonders praktisch: Sie zahlen eine Inklusivmiete, in der die verbrauchsabhängigen Nebenkosten bereits eingeschlossen sind. Dass dazu auch eine Internet-Flatrate zählt, versteht sich von selbst! Sehen lassen kann sich auch eine ganz andere Anbindung: Bis zum Marktplatz Bessungen mit seinen Geschäften sind es nur ein paar Gehminuten. Uni und Hochschule sind über die Straßenbahn bequem und in wenigen Fahrtminuten erreichbar.

  • Wandmotive Lincoln Siedlung
  • Sprayer auf Gerüst
  • Gebäudefassade Lincoln Siedlung