„Wir gehören sozusagen zu den ersten Siedlern“

Sie sind die „Neuen“: Nina Friedrich, HR-Spezialistin bei der ENTEGA AG und Torsten Friedrich, Mitarbeiter der HEAG mobilo GmbH, wohnen seit Anfang des Jahres in der Lincoln-Siedlung.

Gut ein Jahr nachdem die ersten Studenten im Norden der Lincoln-­Siedlung ein neues Zuhause fanden, erwacht auch der Süden zu neuem Leben. Zum Jahreswechsel konnten die ersten frisch renovierten Wohnungen an ihre neuen Bewohner übergeben werden. Nina und Torsten Friedrich wohnen seit Jahresbeginn in einem der modernisierten Gebäude in der Franklinstraße. 

Hier in der Franklinstraße im Süden des Lincoln-­Areals hat die bauverein AG bis Ende 2015 drei Gebäudezeilen modernisiert und für die Vermietung hergerichtet. Wie sind Sie auf das Wohnungsangebot aufmerksam geworden? 

Nina Friedrich: Durch meine Mutter. Sie wusste, dass wir auf der Suche nach einer größeren Wohnung sind und brachte uns eines Tages die Zeitungsanzeige im „Darmstädter Echo“ mit. Wir haben uns dann gleich für einen Besichtigungstermin angemeldet und sind fündig geworden.

Torsten Friedrich: Ich selbst bin in Bessungen aufgewachsen, deshalb ist der Ort für mich auch mit vielen persönlichen Erinnerungen belegt und es ist schön, wieder hier zu wohnen. Es hat uns gereizt, hier im Grünen zu wohnen mit dem Wald vor der Haustür und gleichzeitig ist man auch schnell in der Stadt. In der Lincoln-­Siedlung gehören wir sozusagen zu den ersten „Siedlern“ und wir bekommen die Entwicklung von Anfang an mit.

Nina Friedrich: Es ist schon etwas Besonderes, auch innerhalb der Hausgemeinschaft spürt man das. Wir sind alle fast zeitgleich eingezogen. Das hat eine ganz andere Dynamik, weil man als Gemeinschaft direkt zusammenwächst.

Die Wohnungen haben einige amerikanische Besonderheiten wie z.B. die offene Küchenzeile oder die Einbauschränke. Was gefällt Ihnen speziell an der neuen Wohnung? 

Torsten Friedrich: Die offene Küche mit der großen Durchreiche ist sehr schön. Dadurch ist der Wohnbereich sehr kommunikativ und großzügig. 
Nina Friedrich: Die Einbauschränke sind natürlich auch sehr praktisch, weil man damit keinen Platzverlust in den Räumen hat. Allerdings mussten wir deshalb auch ein paar Möbelstücke abgeben. 

Viele Ideen wurden bereits für das Quartier zusammengetragen. Welches wohnortnahe Angebot würden Sie sich noch wünschen? 

Nina Friedrich: Ein Café würde ich mir im Quartier wünschen und eine nahegelegene Einkaufsmöglichkeit für kleine Besorgungen wie zum Beispiel die Frühstücksbrötchen. 

Torsten Friedrich: Die Haltestelle „Marienhöhe“ ist nur eine Minute Fußweg von hier entfernt und man ist von dort schnell in der Stadt. Ich würde mir aber wünschen, dass an der Station häufiger eine Bahn hält.

Den bauverein-Mietern in der Franklinstraße stehen demnächst exklusiv drei Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Die Nutzung ist vier Stunden pro Woche kostenlos. Ist das Angebot für Sie interessant?

Nina Friedrich: Auf jeden Fall ist das für uns interessant. Gerade für Einkäufe und kurze Strecken werden wir das Elektroauto bestimmt buchen. Aber auch die Lastenfahrräder, die in der Lincoln-Siedlung zur Verfügung gestellt werden sollen, sind für kürzere Wege praktisch. Schon jetzt nutzen wir ab und an ein Car-­Sharing-Fahrzeug.