E-Car-Pooling: "mein lincoln mobil"

mein Lincoln Mobil

Lincoln ist autoarm geplant. Dafür sollen der Bewohnerschaft jede Menge andere Mobilitätsangebote zur Verfügung stehen, darunter auch Elektroautos.

Mieterinnen und Mieter der bauverein AG in der Lincoln-Siedlung können Elektroautos nutzen: Unter dem Namen „mein lincoln mobil“ steht ihnen derzeit eine Flotte von drei Elektroautos (Renault ZOE) zur Verfügung.

Die Elektroautos werden zu günstigen Preisen (siehe aktuelle Tariftabelle) angeboten und können von den Mieterinnen und Mietern sogar bis zu vier Stunden pro Woche kostenlos genutzt werden. Wer einen dieser umweltschonenden Pkw länger oder gar für das ganze Wochenende benötigt, kann das Fahrzeug natürlich zu einem günstigen Tarif auch länger buchen. Praktisch: Alle Fahrzeuge verfügen über ein Navigationsgerät und sind mit Kindersitzen ausgestattet.

Die „mein lincoln mobil“-Fahrzeuge können bequem in den Innenhöfen der Franklinstraße Nr. 3, 15 und 27 angemietet und abgestellt werden. Dort können sie an den speziellen Ladesäulen auch direkt im Quartier geladen werden.

Großer Vorteil von „mein lincoln mobil“-Fahrzeugen: Man nutzt den Pkw nur dann, wenn man ihn benötigt und fährt obendrein emissionsfrei! Betrieben wird das Elektroauto mit Ökostrom, wie er auch in der Zentrale der bauverein AG sowie in allen öffentlichen Bereichen der bauverein-Liegenschaften (für Treppenhäuser, Kellerbeleuchtung, Fahrstühle etc.) eingesetzt wird.

Elektromobilität

Die Lincoln-Siedlung ist Modellquartier für Elektromobilität. Die mit Strom angetriebenen Fahrzeuge sollen zum Beispiel die urbane Feinstaub-, Abgas-, und Lärmbelästigung zukünftig deutlich senken. Für die Lincoln-Siedlung steht die Ladeinfrastruktur vorrangig in den Sammelgaragen zu Verfügung. Aber auch im öffentlichen Straßenraum ist die Versorgung mit Elektroladestationen mit bereits fünf Ladesäulen gut ausgebaut, darunter eine in der Franklinstraße. Die Gewährleistung der Elektromobilität über die gesetzlichen Vorgaben hinaus ist ebenfalls Sache des Mobilitätsmanagements.

Nutzerinnen und Nutzer sparen mit dieser „Bedarfsmobilität“, denn ein „normales“ Fahrzeug schlägt pro Monat mit Kosten in Höhe von mindestens 250 bis 300 Euro zu Buche – selbst dann, wenn es nur selten genutzt wird. Für Wenig- oder Gelegenheitsfahrer ist Car-Sharing preislich interessanter, denn bis zu einer Fahrleistung von etwa 10.000 Kilometer pro Jahr spart jeder Car-Sharing-Nutzer gegenüber dem privaten Pkw Geld ein (Bundesverband CarSharing 2019).